Ein offener Brief

Mit diesem letzten Artikel kündige ich die Betriebseinstellung meiner Website an!

Alte Volksweisheit: Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht!

In diesem vorhergehenden Artikel habe ich darauf hingewiesen, dass jemand mit Bensheimer Vorwahl meint, ich sei Tag und Nacht telefonisch erreichbar.

Inzwischen weiss ich per Rückwärtssuche, wer hinter der Telefonnummer steckt.

Es ist jemand, von dem ich das niemals erwartet hätte und den wir alle gut kennen. Namen nenne ich nicht, sie tun nichts zur Sache, aber wenn es Schule macht meinen zu dürfen man habe im Zusammenhang mit dieser Website etwas zu besprechen was nur am Telefon besprochen werden kann, nicht in Worte zu formulieren ist für eine eMail und dann auch noch meint das Gesetz über das Impressum gebe es her verlangen zu dürfen bei der dort eben per Gesetz zu hinterlegenden Telefonnummer habe auch bei Privatpersonen immer und ständig jemand erreichbar zu sein, dann ist ein Punkt erreicht an dem ich sage:
Ebe langts! (hessisch: Genug ist genug!)

Nicht einmal jede Firma kann es einrichten rund um die Uhr erreichbar zu sein. Gerade dann ist es unverschämt, das von Privatleuten zu verlangen! Es gibt eben für solche Fälle Fax, eMail, etc. Man kann seine Wünsche oder Fragen an das Postfach schicken und bekommt bei Bedarf so schnell wie möglich Antwort. Es geht aber nicht an, zu meinen, jedermann sitze den ganzen Tag vor dem Telefon auf dass wer da anrufe!

Haben gewisse Leute sonst nichts zu tun?

Otto Normalverbraucher ist in der Regel berufstätig, ist also zu den üblichen Zeiten ausser Haus oder arbeitet in Wechselschicht, was auch mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten einher geht. An gewöhnlich 30 Tagen im Jahr hat man auch Urlaub, in dem man hin und wieder auch mal verreist.
In kaum einer mir bekannten Firma ist es gerne gesehen, Privatgespräche zu führen. Nicht selten wird z.B. die Telefonanlage daraufhin überwacht. Die Familie, wenn nicht eben auch anders beschäftigt, zum Sekretariat zu degradieren ist eine Frechheit, und niemand muss ein Handy besitzen. Auch heute nicht, in einer Zeit in der manche meinen, jeder habe ein Smartphone zu haben. Das aber ist ein Irrtum, der von lebensfremden Wirtschaftsvertretern um deren Umsatz Willen verbreitet wird. Ich sehe keine Veranlassung, dafür zusätzliches Geld auszugeben. Beim Autofahren kann man da auch nicht ohne Weiteres abheben.

Aufgrund der Art von Antwort, die ich auf mein Anschreiben an jene Person erhalten habe, komme ich zu dem Ergebnis, dass ich die an mich gerichteten Forderungen nicht erfüllen kann, will und werde. Ich bin derzeit im Urlaub, wie ich ihm auch mitgeteilt hatte. Das nicht zu akzeptieren und meinen zu dürfen über mich und meine Zeit nach eigenem Belieben verfügen zu dürfen empfinde ich als Zumutung. Jeder Mensch braucht Erholung, in der er nicht an den Alltag denken möchte.

Leider wird das nicht akzeptiert, und wer glaubt sofort und unverzüglich bedient werden zu müssen damit die Welt nicht untergeht bekommt jetzt eben gar nichts mehr.

Das Fass zum Überlaufen gebracht hat der Telefonterror. Jemanden mal nicht zu erreichen sollte normal sein. Daraufhin aber alle halbe Stunde tagelang anzurufen und es bis zum erbrechen schellen zu lassen dass der Rest der Familie gesundheitliche Schäden bekommt ist des Guten eindeutig zu viel!

Von mir wurde verlangt, “mein Impressum umgehend anzupassen”, d.h. dort eine in der Tat immer und ständig erreichbare Telefonnummer zu hinterlegen.

Das kann ich nicht, und ich will es nicht selbst wenn es realistisch wäre!

Auf dieses Schwerverbrechen steht immerhin eine Strafe bis zu 50.000 (in Worten: Fünfzigtausend!) Euro!

Konsequenterweise stelle ich die Veröffentlichung meiner Bilder hiermit ein.

Diese Webseite war ein altruistisches Angebot, das aufgrund eines Ersuchens von Sportlern für Sportler entstanden war. Man wünschte, meine Bilder sehen zu dürfen. Heute verlangen manche, darüber ohne Rücksicht auf Verluste frei nach Schnauze verfügen zu dürfen, und ich habe das alles klaglos hinzunehmen.

Nein, das muss ich nicht!

Jahrelang konnte jeder Sportler auf Anfrage gerne “seine” Bilder bekommen, heute reicht das anscheinend nicht mehr und bestimmte Leute wollen das auch noch auf dem Silbertablett serviert bekommen und glauben, als Dank dann auch noch Beschwerde führen zu dürfen. Sachliche Kritik habe ich stets angenommen. Sich in der Antwort aber als beleidigte Leberwurst zu gebärden ist eine andere Qualität.

Ich habe viele Zumutungen und Unverschämtheiten in der Zwischenzeit schlucken müssen, aber irgendwann ist jedes Maß mal voll. Das ist jetzt leider der Fall!

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